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Wirkstoffe in lokalen Betäubungsmitteln Drucken E-Mail
Betäubungsmittel werden verabreicht, um Schmerzen von Patienten für die Dauer einer Behandlung auszuschalten. So kann sich der Patient dank der Betäubung während der Behandlung entspannen, der Arzt kann sich voll und ganz auf seine Therapie konzentrieren.

dentist.gifDer Einsatz lokaler Betäubungsmittel in der Zahnarztpraxis wird in der Regel vorab nicht mit den Patienten besprochen. Dieser Umstand ist sowohl dem Arzt als auch den Patienten zuzuschreiben. Für den Zahnarzt ist das Betäubungsmittel "nur" ein Mittel, das ausschließlich dem Ziel dient, das Gebiss optimal zu behandeln. Oft fehlt es dem Zahnarzt (leider) auch an spezifischen Kenntnissen bezüglich pharmazeutischer Eigenschaften und Wirkstoffe der eingesetzten Betäubungsmittel. Sein Wissen und seine Fähigkeiten beziehen sich, wie die von Kieferchirurgen und Hausärzten, meist ausschließlich auf die zeit- und ortsgenaue Verabreichung der Betäubungsmitteln. 
 
Aber auch Patienten lassen sich so gut wie nie über den Einsatz von lokaler Betäubung aufklären. Es herrscht eine gewisse Scheu angesichts der eigenen Unkenntnis in der Sache vor.
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Die Entwicklungsgeschichte der Lokalanästhesie Drucken E-Mail

Soweit bekannt, waren die ersten Menschen, die lokale Betäubungsmittel kannten, die Einwohner von Peru durch das Kauen der Blätter des Kokastrauches wurde ihre Mundschleimhaut gefühllos.

epidural.gifErst in der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhunderts wurde diesem Phänomen Aufmerksamkeit geschenkt, erste Versuche mit dem Kokastrauch wurden eingeleitet. Diese resultierten schließlich in der ersten Operation unter lokaler Betäubung 1884 in Wien durch den Augenarzt Kol Ier. Betäubt wurde mit Kokain. Nach dieser ersten, erfolgreich ausgeführten Operation wurde Kokain immer häufiger als regionales Betäubungsmittel eingesetzt – und wurde zum Betäubungsmittel schlechthin in Europa. Sehr bald wurden jedoch die Nachteile durch die Kokainvergabe deutlich. Die hohe Giftkonzentration, die kurze Wirkungsdauer und nicht zuletzt die Suchterscheinungen stellten ein Problem dar. Dennoch: man hatte tatsächlich eine Möglichkeit zur lokalen Betäubung gefunden, und das wurde von Medizinern mehr und mehr realisiert.


Es war nun möglich, einen Patienten zu operieren, ohne ihn zu quälen, der Arzt konnte sich also besser auf den medizinischen Eingriff konzentrieren. In Folge wurden Erkrankungen sehr viel früher behandelt – die Hürde für die Entscheidung zu einem Eingriff lag nun sowohl von seiten des Patienten als auch des Arztes niedriger.

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Das Articain Problem - Verbraucher Drucken E-Mail
Anfang der 90er Jahre kamen in die Praxis der Heilpraktikerin Marthe Bosscher vergleichsweise viele Patienten, deren Gesundheitsprobleme im Wesentlichen von Amalgamfüllungen in den Zähnen herrührten, was durch Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV) einfach nachgewiesen werden konnte. Den Patienten wurde empfohlen, bei ihrem Zahnarzt die schwarzen Amalgamfüllungen beseitigen und durch weniger giftige Füllungen ersetzen zu lassen. Gleichzeitig wurde ein homöopathisches Entgiftungsprogramm eingeleitet. Ziel der Empfehlungen war, durch die Amalgam-Entfernung die schleichende und anhaltende Amalgam-Vergiftung des Körpers zu beenden und durch das Entgiftungsprogramm das im Körper angereicherte Amalgam beschleunigt auszuleiten. Für eine geraume Zeit zeigte diese “2 Spuren-Therapie” von Frau Bosscher großen Erfolg in der Behandlung amalganbelasteter Patienten. Erst im Jahr 1994 trat eine deutliche Verschlechterung der Resultate auf. Bei einigen Patienten trat trotz anfänglicher Genesung nach Wochen oder gar Monaten eine Verschlechterung ihres Zustandes auf.
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Das Articain Problem - Wissenschaftler Drucken E-Mail

Anfang der 90er Jahre begegneten Marthe Bosscher, Elektroakupunkteurin und Heilpraktikerin, in ihrer Praxis eine Vielzahl Patienten, deren Gesundheitsprobleme zu einem erheblichen Teil auf Amalgam-Füllungen in den Zähnen zurückzuführen waren. Mittels Elektroakupunkturmessungen nach Dr. Voll (EAV) konnte dies nachgewiesen werden. Den Patienten wurde empfohlen, die Amalgamfüllungen durch weniger giftige Materialien ersetzen zu lassen.


Nach Amalgamentfernung wurde ein homöopathisches Detoxikationsprogramm eingeleitet Ziel der Therapie war, durch die Amalgam-Entfernung die chronische Intoxikation durch Amalgam zu beenden und durch das Entgiftungsprogramm das im Körper angereicherte Amalgam beschleunigt auszuleiten. Für eine geraume Zeit zeigte diese “2 Spuren-Therapie” von Frau Bosscher großen Erfolg in der Behandlung amalgambelasteter Patienten.

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Vor- und Nachteile von Articain Hydrochlorid Drucken E-Mail
Vorteile
Ultracain und Septanest zeichnen sich durch eine kurze Einwirkzeit und ein hohes Maß an knochenpenetration aus. Letzteres ist bislang noch nicht wissenschaftlich bewiesen – die Beobachtung beruht auf Erfahrungen derer, die mit diesen Produkten arbeiten. Patienten erkennen die Verabreichung eines der beiden Mittel daran, dass zwischen der Verabreichung und der Wirkung keine Wartezeit nötig ist. Auch während der Behandlung, scheint die Wirkung beider Mittel "viel intensiver", d.h. "betäubender" zu sein. Das ist der Grund dafür, dass immer mehr Zahnärzte und Kieferchirurgen mit Ultracain und Septanest arbeiten.

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